Wer in der kalten Saison einfach nur die Heizung aufdreht, muss sich im kommenden Jahr nicht über die Heizkostenabrechnung wundern. Wer richtig heizt, hat es warm und kann dennoch ein paar Euro an Heizkosten sparen. Unsere Möbeletto Experten erklären in einfacher Form, wie das praktisch funktioniert.
Vielen Männern und Frauen ist der Komfort und ein hyggeliges Gefühl gutes Geld wert. Die Heizung wird an kälteren Tagen voll aufgedreht und die Kleidung bleibt kurzärmelig. Was aber spricht dagegen einen Strickpulli, ein wärmendes Tuch oder auch mal dicke Strümpfe anzuziehen. Auch das Ledersofa kann mit einer wohligen Kaschmirdecke um gefühlte 10 Grad aufgeheizt werden.
Für das Schlafzimmer ist an kalten Tagen ein Winterbett angesagt. Daunen statt Mikrofaser und warme Biberbettwäsche statt kühler Mako –Satin sollten aufgezogen werden. Wer auch im Winter bei offenen Schlafzimmerfenster schläft schließt besser die Schlafzimmertür, damit nicht die Heizungswärme der anderen Räume ungenutzt nach außer flüchtet.
Wer im Schlafzimmer heizt, sollte die Heizung deutlich vor dem zu Bett gehen herabsenken. Sowohl die Heizkörperheizungen als noch viel länger die Fussbodenheizungen, strahlen noch lange nach dem Abschalten weiter Wärme ab.
Wer im Sommer über heiße Tage stöhnt, sollte im Winter nicht 25 Grad in der Wohnung haben wollen. Die behördlichen Wächter der Umwelt haben dazu konkrete Vorschläge. Man rät zu 20 bis 22 Grad in Wohnräumen. Die Küche kommt mit 18 Grad Celsius aus. Im Schlafzimmer reichen 17 bis 18 Grad. Ob das Wohnzimmer auf 20 oder 21 Grad geheizt wird, bedeutet bares Geld auf dem Konto. Nur ein GRAD Heizluftunterschied bedeutet sechs Prozent Energiedifferenz.
Stoßlüften statt „kipplüften“ Bei permanent gekipptem Fenster haut die Wärme ab. Bei stoßweise voll geöffneten Fenstern wird die Luft ausgetauscht. Dazu braucht man kein Ingenieur zu sein um das zu verstehen. Wem es nach frischer Luft dürstet, holt sich die am besten über eine Stoßlüftung in den Raum. Alle Fenster für 5- 10 Minuten weit geöffnet bringt mehr Luftaustausch und weniger Wärmeverlust als ein ständig angeklapptes Fenster. Die Heizung beim Stoßlüften auszuschalten, versteht sich von selbst. Bei Durchzug kann man gern auf 3-5 Minuten reduzieren um den gleichen Luftaustauscheffekt zu erzielen. Achtung: bei längerem Lüften, kühlt die einströmende kalte Luft auch die Wände aus. Diese dann wieder aufzuheizen ist energieaufwendig, dauert lange und frisst Heizkosteneuros.
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